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Bewertungsmaßstab auf BlockbusterAndMore: 10 Punkte = Filmklassiker; 9.5 - 9 Punkte = Hervorragender Film; 8.5-8 Punkte = Guter Film; 7.5 -7.0 Punkte = Akzeptabler Film; 6.5 - 5.0 Punkte = Durchschnittlicher Film; 4,5 . 3.0 Punkte = Uninteressanter bis schwacher Film; 2.0 - 1.0 Punkte = Ärgerlicher Film; 0.5 - 0 Punkte = Grauenvoller Film;
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  • Trailer - Frau Müller muss weg

    Regie: Sönke Wortmann
    Genre: Komödie

    Cast:  Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels, Rainer Galke, Jürgen Maurer

    Kinostart: DE 15.01.2015

    Frau Müller muss weg... Soviel steht fest, als sich eine Gesandtschaft besorgter Eltern zu einem außerplanmäßigen Termin mit der Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) zusammenfindet. Weil die Noten schlecht sind und am Schuljahresende die Entscheidung fällt, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen, sind die Eltern (Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels) fest entschlossen, mit der Absetzung der Lehrerin zu retten, was noch zu retten ist - koste es, was es wolle! Doch Frau Müller spielt nicht mit. Mit einem Mal brechen bei den doch so perfekten Müttern und Vätern alle Vorbehalte und Ressentiments, Zweifel und Sorgen, Gehässigkeiten und  Ängste  hervor. Die wahre Schlacht, die beginnt jetzt...


  • Filmtipps der Woche - Philomena: inklusive zweiter Filmkritik, Soundtrack und Interview

    Stephen Frears warmherziges, geistreiches und humorvolles Drama "Philomena", das manchmal auch haarscharf am Rande der Gesellschafts-Satire entlang balanciert, ist uns im November 2014 eine Anschauempfehlung auf dem hochaufgelösten Filmformat, der BluRay-Disk also, wert.
    Für all unsere Leser gibt es an dieser Stelle nun auch eine weitere Einschätzung / detallierte Besprechung zum Film. Ebenso möchten wir euch den Soundtrack zum Film vorstellen. Und euch ein originalsprachiges Interview mit Hauptdarstellerin Judi Dench für all diejenigen zur Verfügung stellen, die der englischen Sprache mächtig sind. Wir wünschen euch viel Spaß im Heimkino mit "Philomena..."

  • Kritik - Philomena

    "But I don't wanna hate people. I don't wanna be like you. Look at you.” - 

    Die eigenen Kinder auf un(freiwillige) Art zu verlieren, wenn sie durch fremde, gesellschaftliche Instanzen der eigenen Obhut auf Grund diverser, persönlicher Umstände entrissen und dann in Pflege beziehungsweise Adoption gegeben werden, ist eine schlimme, also alles als leicht zu verkraftende Sache. Und zwar für in erster Linie für erziehungsberechtigte Mütter. Mit dieser täglichen, existenten und immer noch nicht zu einhundert Prozent gelösten Problematik unserer Gesellschaft, die Schere zwischen Reichtum und Armut driftet auch aktuell kontinuierlich auseinander und fördert daher diese Tragik herbei,  beschäftigt sich Martin Sixsmiths Bestseller Roman " The lost child”, der als Grundlage die wahre Geschichte von Stephen Frears ambitioniertem Drama "Philomena” mit Hauptdarstellerin Judi Dench als Philomena Lee erzählt, die als junge Mutter ihr Kind auf verstörende Weise verliert. Auf präzise und interessante Art werden dem Publikum in "Philomena” nun die skrupellosen Machenschaften all derjenigen offenlegt, die Adoptionen fremder Kinder für die eigenen Zwecke mißbrauchen, sei es zum Beispiel zum eigenen wirtschaftlichen und sozialen Vorteil, wenn ärmere Gesellschaftsschichten ausgebeutet werden, aber auch aus kulturell-religiösen, ideologisch-verblendeten Gründen, sprich aus einer antiquiert-fanatischen Weltanschauung heraus. 



     
    "And after I had the sex, I thought anything that feels so lovely must be wrong.” - 
     
    Philomena Lee (Judi Dench) wächst im Verlaufe von 98 Minuten Laufzeit als leicht trutschige, nicht gerade mit viel Intellekt, aber einem großen Herzen und entsprechender Klappe gesegneter Heldin, die einfach nur das richtige möchte, über sich selbst hinaus. Also wenn es darum geht, die wahren Gründe hinter dem verschwinden ihres Sohnes aufzudecken, der ihr als junges Mädchen in einem Kloster weggenommen wird. Sie reift also zu einem universellen, Empathie fähigen, überlebensgroßen Charakter heran, der wie in einer Art metaphorischem Gewand die Lasten aller Menschen der Gesellschaft auf dem Rücken tragen darf, die ihren Nachwuchs auf Grund erdrückender Normen, auferlegter Zwänge beziehungsweise daraus resultierender, mangelnder gesellschaftlicher Selbstbestimmung verlieren. Philomena Lee wird also DIE bitter-gemeine Wahrheit über das gesellschaftliche System, in welchem wir leben, genauso wie dem Publikum zu Teil: die Freiheit beziehungsweise die Akzeptanz des Individuums sind trotz entsprechender, persönlich-geistiger Willenskraft, Herz, Leidenschaft und körperlicher Stärke  in unserer Welt auch für die moderne Frau heutzutage immer noch alles andere als selbstverständlich: wer bis zu einem gewissen Alter zum Beispiel ein sozial und kulturell leicht bis auch komplett ungebildeter Mensch bleibt und sich dennoch dazu entschließt, auf Grund der Liebe oder mit anderen Worten Dank der eigenen Gefühle gegenüber jemanden, die sich nun mal nicht unterdrücken lassen, ein Kind zur Welt zur bringen, der offenbart sich somit am verwundbarsten und wird einfach ausgegrenzt. Das Herz am rechten Fleck hin oder her. Und was gibt es da passenderes in diesem Moment als die gut- und treuherzige Kirche als Zwangs-Institution, die immer zum rechten Zeitpunkt vor ungewollter Schwangerschaft und Abtreibung warnt. Und auch zwecks Einnahme der Pille in gegen Ende von "Philomena” in aller Scheinheiligkeit den mahnenden Zeigefinger wie ein Self-Made-Millionär mit Zahnpasta-Lächeln in einem dreißig Sekunden langen Espresso-Werbespot erhebt: wen kümmern denn dann wirklich Schicksale wie Philomena Lee, wenn auch deren Kind, das als soziale, ungewollte Last einfach nicht sein darf, flugs unter den Teppich gekehrt wird, damit keine Unruhe unter dem einfachen Steuerzahler zu entstehen braucht. Und somit sind alle gesellschaftlichen Unduldsamkeiten somit dann WIEDER EINMAL aus dem Weg geräumt. Wer möchte in solchen Momenten, also an dieser Stelle jetzt, nicht gerne die Faust ballen und dann einmal in das entsprechende Ziel treffen? 


     
    "The only thing I knew when I was young was that I had a clitoris. And then, together with him, it felt like heaven. But that was forbidden. Someday it was too late.” "Fucking Catholics.” - 
     
    "Philomena” entpuppt sich also als im richtigen Maße nüchterne, etwas konventionelle, mit lakonisch-trockenem, treffsicherem Humor durchtränkte, ruhige und nie zu lahm wirkend-inszenierte, also per feinem, intellektuellem Pinsel ins Leben gerufene, differenzierte gesellschaftliche Studie über die unterkühlte Dekadenz und Verlogenheit unserer Mitmenschen, ja über den Verlust unserer Seele in Form unserer Kinder, je schneller unsere heutige Welt sich dreht. Sprich, das trotz modernem Smartphone in der Tasche, das uns grenzenloses Sein verspricht, unsere Natur, unser Trieb, also der Drang seiner Menschlichkeit, jemanden nachzugeben, mittlerweile nur noch einem strengem, auferlegtem, täglichen Uhr- und Regelwerk aus Wirtschaft, Moral beziehungsweise Ethik anonymisierter, autokratischer wirkender Konzerne, Verbände und Lobbyisten folgt, die im Hintergrund der Gesellschaft auf geschickte Art und Weise die Fäden ziehen. Unsere Kinder, auch Philomena Lees Sohn, sind einfach nur der Spielball dieses kalten Systems. Unter anderem wird im Hinblick auf dieses die Versündigung der Frau von gestern und heute thematisiert, wenn die Kinder halt nicht in der Ehe geboren werden. Zum anderen wird auch Philomenas Sohn im späteren Handlungsverlauf Dank der geschickten Verschmelzung gleich zweier (!) Erzählungen in den Fokus gerückt, der einen entsprechend anderen, sexuell orientierten, also gleichgeschlechtlichen Partner an seiner Seite weiß. Dies ist im Verlauf selbstverständlich nur einer der vielen Gründe, Philomena die Existenz des eigenen Kindes zu verschweigen. 

    "My Dad went to Catholic school and got my Mom pregnant. He married her. She hated me. She beat me. I wish she would have given me up for adoption.” -

     
    Weil dieses halt nicht den eigenen Normen beziehungsweise gesellschaftlichen, erzkonservativen, kirchlichen Wertvorstellungen, stellvertretend für all unseren mittlerweile transparenten High-Society, Mittel- bis Unterklasse-Schichten  entspricht. Ebenso erahnt man im Verlaufe von 98 Minuten Laufzeit auch fast, wie "Philomena” zwangsläufig in Sachen Erzählung enden muss, nämlich in Form einer griechischen Tragödie, die mit ihrer Auflösung überrascht und beim Publikum, also genau wie den Menschen gegenüber kritischen Journalisten Martin Sixsmith zunächst das entsprechende Maß an Wut über unseren nun offen gelegten, eigenen Unzulänglichkeiten im Umgang mit unser liebsten Form der eigenen Zukunft, unseren Kindern also, evoziert. Aber dann müssen wir Dank Philomena Lees menschlicher Größe am Ende doch feststellen, das nicht der reine Hass beziehungsweise die Rache gegenüber aller Ignoranz und verkrustetem, gesellschaftlichen Denken und damit verbundenen, stellvertretenden Mitmenschen uns weiterhilft. Sondern das uns nur das eigene erkennen wollen unserer eigenen Fehler im Angesicht unserer Mitmenschen, die irrtümlicher weise glauben, immer das richtige zu tun, uns die Chance bietet, unseren Kindern wieder eine bessere Zukunft geben zu können. Nur Ruhe, Gelassenheit, wirtschaftliche, soziale Balance, Freundschaft, Zusammenhalt, ein daraus resultierender, innerer Frieden und damit verbundenes, gewisses Maß an Selbsterkenntnis können am Ende dazu beitragen, den Teufelskreislauf aus Verlust, Schmerz und der damit einher gehenden Anonymität unserer Kinder gegenüber uns selbst, als Erwachsenen also, ein für alle mal zu durchbrechen. Damit sich auch Schicksale von Philomena Lee einfach nicht wiederholen müssen: hat sie ihren Sohn denn wirklich nur einziges einmal verloren? Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Stephen Frears Drama "Philomena” offenbart sich einfach als ein zutiefst aufrichtig humanes, positiv-kulturelles Manifest, das dem Publikum am Ende einfach genügend Raum und Zeit dafür lässt, um über das gesehene nachdenken zu können. Und das der vollmundigen Ankündigung diverser Filmvorschauen, zu berühren,  wirklich gerecht wird. Uns also alles andere als kalt lässt. Beziehungsweise das über tiefer gehende Fragen, die im Verlaufe der Handlung gestellt werden, richtig gut funktioniert. Ein kleiner Wermutstropfen: "Philomena" wirkt am Ende lediglich eine Spur zu abrupt endend. Und der Sprung zum Meisterwerk bleibt Stephen Frears Drama deswegen versagt, da die zum Grunde liegendem Thema passenden, gesellschaftlichen Grau-Schattierungen gerade im erzählerischen Mittelteil hätten noch stärker  herausgearbeitet werden müssen. Sei es drum.
     
    Fazit: Denn "Philomena” ist trotz kleiner Schwächen nämlich zu genau im richtigen Maße anspruchsvollem Futter für den Geist und zu einem der schönsten Filme 2014 geraten, der eine Auflösung bietet, die man nicht mehr vergisst.
     
    Wertung: 8/10 Punkte 


  • Trailer - Spongebob Schwammkopf 3D

    Regie: Paul Tibbitt
    Genre: Animation, Komödie
    Cast:  Antonio Banderas, Slash u.a

     
    Kinostart: DE 19.02.2015
     
    Zum Inhalt:
    SpongeBob Schwammkopf, der begabteste, kreativste und witzigste Unterwasserbewohner der Welt, schüttelt sich trocken und erobert mit seinen liebenswerten und verrückten Freunden das Land der unbegrenzten, schwammtastischsten Möglichkeiten, um im größten Superhelden-Abenteuer aller Zeiten einen finsteren Piraten ziemlich nass zu machen!
     
    Nur noch die letzte Seite fehlt dem fiesen Piraten Burger Beard (Antonio Banderas) aus dem magischen Buch, um seinen finsteren Plan in die Tat umzusetzen: Mit den besten Burgern der Welt will er die Buletten-Macht an sich reißen. Dazu benötigt er jedoch das Geheimrezept von Mr. Krabs berühmtem Krabbenburger, das sich auf der magischen Seite befindet – unten, ganz tief auf dem Grund des Pazifischen Ozeans, in der Wahlheimat von SpongeBob, in Bikini Bottom. Es dauert nicht lange, bis das Zuhause des quietschgelben Helden von dem rezeptbesessenen Piraten bedroht wird – doch irgendwann hat auch ein SpongeBob den Schwamm voll! Gemeinsam mit seinem besten Freund Seestern Patrick Star, dem mürrischen Tintenfisch Thaddäus Tentakel, der geizigen Krabbe Mr. Krabs und dem temperamentvollen Eichhörnchen Sandy Cheeks zieht er die Hosen hoch, rückt die Krawatte zurecht und schwämmt an Land, um Beard eins auszuwischen. Mit dabei auch Erzfeind Plankton, Besitzer vom Restaurant „Abfalleimer“ und selbst scharf wie eine Peperoni auf das Rezept. Gemeinsam aktivieren sie Kräfte, die sich gewaschen haben und jeden Superhelden gelb vor Neid werden lassen...


  • Trailer - Asterix im Land der Götter

    Regie: Alexandre Astier & Louis Clichy
    Genre: Animation, Komödie
    Cast: diverse

     
    Kinostart: DE 26.02.2015
     
    Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr  50 vor Christus: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Julius Cäsar kocht vor Wut, aber er hat einen Plan: Römische Lebensart statt pure Gewalt soll den Willen der unnachgiebigen Gallier brechen. Der Kaiser lässt neben dem Dorf eine beeindruckende Luxuswohnanlage für reiche, vergnügungssüchtige Römer bauen: Das Land der Götter. Können unsere gallischen Freunde der Gewinnsucht und dem römischen Wohlstand widerstehen? Wird Ihr Dorf als Erholungsort für Römer ausgebeutet? Doch Asterix und Obelix werden auch diesmal alles tun, um Cäsars Pläne zu durchkreuzen!


     
    Also trainiert schon einmal eure Lachmuskeln, denn in Kinowinter 2014 bis Anfang 2015 kehren die Kult-Gallier Asterix und Obelix mit ihrem unverkennbaren Witz auf die große Leinwand zurück! In ASTERIX IM LAND DER GÖTTER erobern sie das erste Mal in 3D die Herzen Ihrer kleinen und großen Fans. Im Romanum Imperium führen nämlich alle Wege nach Rom, aber noch immer nicht in das kleine gallische Dorf. Dort hält Asterix, wohl einer der beliebtesten Helden der Comic-Geschichte, mit seinem “dicksten” Freund Obelix den Widerstand gegen die römische Herrschaft Julius Cäsars aufrecht - und das schon seit 55 Jahren in unzähligen Abenteuern. Anstatt auf brachiale Mittel setzt der Kaiser aber diesmal auf subtilere Methoden und hat dabei wieder die Rechnung ohne das gewiefte Duo und die gallischen Bewohner gemacht. So können sich Jung und Alt auf ein tolles Leinwandabenteuer  2015 freuen. 
     
    “Asterix im Land der Götter” basiert auf dem 1971 erschienenen Asterix-Comic-Band “Die Trabantenstadt“ von René Goscinny und Albert Uderzo - herausgegeben  im Ehapa Verlag.  Erst im November 2013 wurde dort der 35. Asterix-Band unter dem Titel “Asterix bei den Pikten“ veröffentlicht. Regie bei diesem Spaß für die ganze Familie führen der französische Regisseur und Schauspieler Alexandre Astier (u.a. in “Asterix bei den Olympischen Spielen“ als Mordicus) sowie Louis Clichy, der bereits an so erfolgreichen Animationsfilmen wie “Wall-E“ und „Oben“ mitwirkte. Wir haben den ersten französischsprachigen Teaser-Trailer für euch... :)

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